Heunetze & Heuraufen – langsame Fütterung für dein Pferd
Du willst, dass dein Pferd länger frisst, weniger schlingt und entspannter im Stall steht? Dann ist ein gutes Heunetz oder eine durchdachte Heuraufe genau das, was du brauchst. Egal, ob für die Box, den Offenstall, die Weide oder den Anhänger – bei uns findest du langsame Fütterungssysteme in verschiedenen Größen und Maschenweiten, passend zu deinem Pferd und deinem Alltag.
Warum ein Heunetz oder eine Heuraufe so sinnvoll ist
Pferde sind Dauerfresser. In freier Wildbahn knabbern sie 16 bis 18 Stunden am Tag. Im Stall sieht das meist anders aus – und genau da setzen Heunetze und Heuraufen an. Sie verlängern die Fresszeit, beschäftigen dein Pferd und sorgen dafür, dass weniger Heu auf dem Boden landet. Das schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch den Magen deines Pferdes.
Besonders für leichtfuttrige Pferde, Ponys mit Hufrehe-Neigung oder Pferde mit Magenproblemen sind engmaschige Heunetze ein echter Gamechanger. Die kleine Maschenweite zwingt dein Pferd, langsamer zu fressen – und das wirkt sich direkt auf Wohlbefinden, Stoffwechsel und Verdauung aus.
Welches Heunetz passt zu dir und deinem Pferd?
Die Auswahl ist groß, und genau das ist gut so. Denn jedes Pferd, jeder Stall und jede Situation ist anders. Hier ein kurzer Überblick:
- Heunetz mit großer Maschenweite – ideal für normalfressende Pferde und schnelle Fütterung unterwegs
- Heunetz engmaschig (Slow Feeder) – perfekt für leichtfuttrige Pferde, Ponys oder Pferde mit Magenproblemen
- Heunetz für den Anhänger – kompakt, robust und sicher fürs Reisen zum Turnier oder Ausritt
- Heuraufe – die stabile Lösung für Box, Offenstall oder Paddock, oft mit Dach gegen Regen
- Heunetze für Rundballen – für die Gruppenhaltung auf der Weide oder im Offenstall
In unserem Sortiment findest du Heunetze und Heuraufen von Kentucky Horsewear, Waldhausen, KERBL und weiteren Herstellern. So bekommst du Qualität, die im Stallalltag wirklich hält.
Sicherheit zuerst – worauf du beim Heunetz achten solltest
Ein Heunetz ist nur dann ein gutes Heunetz, wenn dein Pferd sich nicht darin verfangen kann. Hänge das Netz so hoch auf, dass dein Pferd nicht mit dem Huf reinkommt – aber nicht so hoch, dass es ständig den Kopf in den Nacken legen muss. Eine Höhe in Brusthöhe deines Pferdes ist meist ein guter Kompromiss. Für beschlagene Pferde gibt es zusätzlich Heunetze mit besonders feinem Knotengitter, die ein Einhaken praktisch ausschließen.
Wenn du dein Pferd zusätzlich beim Grasen bremsen willst, lohnt sich ein Blick auf Fressbremsen und Maulkörbe – besonders im Frühjahr und Sommer.
Häufige Fragen rund um Heunetze und Heuraufen
Welche Maschenweite beim Heunetz für Pferde?
Für normalfressende Pferde sind 4,5 bis 6 cm üblich. Bei leichtfuttrigen Pferden oder Slow-Feeding sind 3 bis 4,5 cm sinnvoll. Achte darauf, dass dein Pferd nicht frustriert wird – ganz feine Maschen sind nicht für jedes Pferd geeignet.
Heunetz oder Heuraufe – was ist besser?
Das hängt von deiner Haltungsform ab. In der Box punktet das Heunetz, weil es flexibel ist. Im Offenstall oder auf dem Paddock ist eine stabile Heuraufe oft die bessere Wahl, vor allem mit Dach gegen Regen.
Welches Heunetz für den Pferdeanhänger?
Für den Anhänger eignen sich kleine, robuste Heunetze mit stabilen Aufhängungen. So hat dein Pferd während der Fahrt etwas zu tun und kommt entspannter am Ziel an.
Wie hoch sollte ein Heunetz hängen?
Ungefähr in Brusthöhe deines Pferdes. So bleibt die Fresshaltung natürlich, und die Gefahr, dass sich ein Huf verfängt, ist deutlich geringer.
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Du suchst das richtige Heunetz für dein Pferd? Stöber dich durch unsere Auswahl – und wenn du Fragen hast, melde dich einfach. Wir helfen dir gern, das passende Modell zu finden.